Lexikon

Fachbegriffe der Pädagogik

Kurz, klar und prüfungsnah erklärt. Jeder Begriff verweist auf Verwandtes, damit sich Zusammenhänge von selbst ergeben. Zum Nachschlagen, Verlinken und Ausgeben im Unterricht.

Buchstabe A · 21 Begriffe

A
Ansätze

Absorbierender Geist

Montessoris Bild vom mühelosen, aufsaugenden Lernen des Kindes von 0 bis 6 Jahren.

Siehe auch
Verhalten verstehen

ADHS

Über Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität beschrieben; Diagnose nur durch Fachleute, Kita begleitet mit Struktur und Beziehung.

Mit Kindern sprechen

Adultismus

Machtungleichgewicht, bei dem Erwachsene Kinder allein aufgrund ihres Alters übergehen oder abwerten.

Kognition

Akkommodation

Anpassung bestehender Denkschemata an neue Erfahrungen (Piaget). Gegenstück zur Assimilation.

Siehe auch
Gesprächsführung

Aktives Zuhören

Zugewandtes Zuhören mit Paraphrasieren und Verbalisieren der Gefühle, ohne vorschnell zu bewerten (Rogers).

Siehe auch
Konflikt

Allparteilichkeit

Haltung der mediierenden Person, für alle Seiten gleichermaßen da zu sein, ohne Partei zu ergreifen.

Siehe auch
Sprachbildung

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Durchgängige Sprachförderung in den alltäglichen Situationen der Kita, statt in isolierten Programmen.

Siehe auch
Didaktik

Angebot

Von der Fachkraft gezielt vorbereitete Aktivität mit bestimmten Zielen; ergänzt das Freispiel.

Siehe auch
Kognition

Animismus

Kindliche Vorstellung, dass auch Dinge lebendig sind und Absichten haben (Piaget).

Entwicklung

Anlage-Umwelt-Interaktionismus

Sicht, dass Entwicklung immer aus dem Zusammenspiel von Anlage und Umwelt entsteht, nicht aus einem allein.

Siehe auch
Inklusion

Anti-Bias

Vorurteilsbewusste Bildung: Identität stärken, Vielfalt erfahrbar machen, Einseitigkeiten erkennen, gegen Diskriminierung eintreten.

Kognition

Äquilibration

Streben nach Gleichgewicht zwischen Assimilation und Akkommodation; Motor der Denkentwicklung (Piaget).

Siehe auch
Kognition

Assimilation

Neue Erfahrungen werden in vorhandene Denkschemata eingeordnet (Piaget).

Siehe auch
Ästhetik

Ästhetische Bildung

Bildung über die Wahrnehmung mit allen Sinnen und den eigenen gestalterischen Ausdruck.

Siehe auch
Spiel

Aufforderungscharakter

Eigenschaft von Material und Raum, durch Gestaltung zu einer bestimmten Tätigkeit einzuladen.

Aufsicht

Aufsichtspflicht

Aus der elterlichen Sorge übertragene Pflicht zur angemessenen, nicht lückenlosen Beaufsichtigung der Kinder.

Siehe auch
Verhalten verstehen

Autismus-Spektrum

Bandbreite von Besonderheiten in Kommunikation, sozialer Interaktion und Reizverarbeitung; hilfreich sind Struktur und Reizreduktion.

Sozial-emotional

Autonome Moral

Spätere Moralstufe: Regeln sind vereinbar, bewertet wird nach der Absicht (Piaget).

Siehe auch
Sozial-emotional

Autonomiephase

Phase (ca. 2 bis 4 Jahre), in der Kinder ihren eigenen Willen entdecken. Umgangssprachlich Trotzphase.

Grundbegriffe

Autoritärer Erziehungsstil

Ein strenger Erziehungsstil mit vielen Regeln und wenig Wärme, bei dem Gehorsam mehr zählt als Mitbestimmung.

Siehe auch
Grundbegriffe

Autoritativer Erziehungsstil

Verbindung aus viel Wärme und klaren Grenzen; gilt als förderlichster Stil (Baumrind).

Siehe auch

Begriffe verstehen ist der Anfang. Sitzen müssen sie auch.

Im kostenlosen Lernpfad übst du genau diese Begriffe im Zusammenhang, mit einer Erklärung zu jeder Antwort. Vertiefende Fachartikel findest du im Magazin.

Lexikon

Fachbegriffe der Pädagogik

Kurz, klar und prüfungsnah erklärt. Jeder Begriff verweist auf Verwandtes, damit sich Zusammenhänge von selbst ergeben. Zum Nachschlagen, Verlinken und Ausgeben im Unterricht.

Buchstabe A · 21 Begriffe

A
Ansätze

Absorbierender Geist

Montessoris Bild vom mühelosen, aufsaugenden Lernen des Kindes von 0 bis 6 Jahren.

Siehe auch
Verhalten verstehen

ADHS

Über Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität beschrieben; Diagnose nur durch Fachleute, Kita begleitet mit Struktur und Beziehung.

Mit Kindern sprechen

Adultismus

Machtungleichgewicht, bei dem Erwachsene Kinder allein aufgrund ihres Alters übergehen oder abwerten.

Kognition

Akkommodation

Anpassung bestehender Denkschemata an neue Erfahrungen (Piaget). Gegenstück zur Assimilation.

Siehe auch
Gesprächsführung

Aktives Zuhören

Zugewandtes Zuhören mit Paraphrasieren und Verbalisieren der Gefühle, ohne vorschnell zu bewerten (Rogers).

Siehe auch
Konflikt

Allparteilichkeit

Haltung der mediierenden Person, für alle Seiten gleichermaßen da zu sein, ohne Partei zu ergreifen.

Siehe auch
Sprachbildung

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Durchgängige Sprachförderung in den alltäglichen Situationen der Kita, statt in isolierten Programmen.

Siehe auch
Didaktik

Angebot

Von der Fachkraft gezielt vorbereitete Aktivität mit bestimmten Zielen; ergänzt das Freispiel.

Siehe auch
Kognition

Animismus

Kindliche Vorstellung, dass auch Dinge lebendig sind und Absichten haben (Piaget).

Entwicklung

Anlage-Umwelt-Interaktionismus

Sicht, dass Entwicklung immer aus dem Zusammenspiel von Anlage und Umwelt entsteht, nicht aus einem allein.

Siehe auch
Inklusion

Anti-Bias

Vorurteilsbewusste Bildung: Identität stärken, Vielfalt erfahrbar machen, Einseitigkeiten erkennen, gegen Diskriminierung eintreten.

Kognition

Äquilibration

Streben nach Gleichgewicht zwischen Assimilation und Akkommodation; Motor der Denkentwicklung (Piaget).

Siehe auch
Kognition

Assimilation

Neue Erfahrungen werden in vorhandene Denkschemata eingeordnet (Piaget).

Siehe auch
Ästhetik

Ästhetische Bildung

Bildung über die Wahrnehmung mit allen Sinnen und den eigenen gestalterischen Ausdruck.

Siehe auch
Spiel

Aufforderungscharakter

Eigenschaft von Material und Raum, durch Gestaltung zu einer bestimmten Tätigkeit einzuladen.

Aufsicht

Aufsichtspflicht

Aus der elterlichen Sorge übertragene Pflicht zur angemessenen, nicht lückenlosen Beaufsichtigung der Kinder.

Siehe auch
Verhalten verstehen

Autismus-Spektrum

Bandbreite von Besonderheiten in Kommunikation, sozialer Interaktion und Reizverarbeitung; hilfreich sind Struktur und Reizreduktion.

Sozial-emotional

Autonome Moral

Spätere Moralstufe: Regeln sind vereinbar, bewertet wird nach der Absicht (Piaget).

Siehe auch
Sozial-emotional

Autonomiephase

Phase (ca. 2 bis 4 Jahre), in der Kinder ihren eigenen Willen entdecken. Umgangssprachlich Trotzphase.

Grundbegriffe

Autoritärer Erziehungsstil

Ein strenger Erziehungsstil mit vielen Regeln und wenig Wärme, bei dem Gehorsam mehr zählt als Mitbestimmung.

Siehe auch
Grundbegriffe

Autoritativer Erziehungsstil

Verbindung aus viel Wärme und klaren Grenzen; gilt als förderlichster Stil (Baumrind).

Siehe auch

Begriffe verstehen ist der Anfang. Sitzen müssen sie auch.

Im kostenlosen Lernpfad übst du genau diese Begriffe im Zusammenhang, mit einer Erklärung zu jeder Antwort. Vertiefende Fachartikel findest du im Magazin.

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